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Winterfazit

 
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Dudek
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 20.04.2009
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BeitragVerfasst am: 14.03.2010 19:33    Titel: Winterfazit Antworten mit Zitat

Der kurze, harte Winter, hat in der Vogelwelt gravierend eingeschlagen. Viele Vögel starben den Hunger oder Kältetod. Den harten Frost überlebten viele, schon geschwächte Vögel nicht und der Schnee tat sein übriges. Vor vier Wochen tummelten sich noch manchmal gleichzeitig über 100 Exemplare von Grünfinken hier an unserer Futterstelle in der freien Landschaft. Kohl- und Blaumeise waren ebenfalls stark vertreten.
Und jetzt? Zur Zeit sind gleichzeitig maximal zwanzig Exemplare vom Grünfink hier , Kohlmeise auch nur etwa zehn  und Blaumeise vielleicht sechs.
Auf den Feldern und Wiesen sind Bussarde nur noch in ganz wenigen Exemplaren vertreten und die Schleiereule hier vor Ort hat den Winter auch nicht überlebt und  ist auch tot. Im hohen Schnee haben die Mäuse ihre Gänge unter dem Schnee und die Mäusefresser so gut wie keine Chance.
Von einem befreundeten Präperator erhielt ich die Information, dass viele Bussarde erfroren oder verhungert sind. Wer in diesem Winter ungesalzenen Speck ausgehangen oder Sonnenblumenkerne regelmäßig gestreut hat, der hat wirklich ein gutes Werk getan. Die Bäume sind ja nun eisfrei und da ist es für Insektenfresser wie die Meisen nicht mehr so schlimm, aber wir sind in einer Zeit, in der es am Tag regnet oder stark neblig ist und desNachts friert. Somit sind  am Morgen die Zweige mit Eis überzogen und dies ist ein Problem für unsere kleinen Freunde. Deshalb füttert immer noch weiter. Erst wenn solche Situationen nicht mehr zu erwarten sind , könnt ihr damit aufhören.
Die andere Seite der Medaillie ist die natürliche Auslese und die ist sehr wichtig. Nicht nur, dass nur die stärksten überleben, nein andere Vogelarten, wie die Greife müssen auch überleben um die natürliche Nahrungskette gesund und aufrecht zu erhalten.
Doch ihr könnt noch mehr tut als nur futtern, denn es ist jetzt höchste Zeit Nistmöglichkeiten zu schaffen.


LG Dudek

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Dass mir der Hund das Liebste ist, sagst Du, Oh Mensch, sei Sünde. Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

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Manu-Risnaes
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Anmeldungsdatum: 26.08.2009
Beiträge: 1353


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BeitragVerfasst am: 15.03.2010 21:51    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Hej Dudek

vor einigen Wochen war ein Vogelkundler in TV zu sehen und der meinte man solle die Vögel

ruhig das ganze Jahr über Füttern .Es wäre ein irr glaube das die Vögel dadurch zu faul würden

um sich die Nahrung zu suchen wie es früher immer gesagt wurde.Sondern es wäre eher der

Fall das die Tiere nichts zu fressen finden in der freien Wildbahn .Wegen der Pestiziede etc.

So könne man die noch wenigen Arten von einigen Vögeln erhalten .

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LG
Manu

Ich bin ein Engel und wenn man mir die Flügel bricht ,fliege ich auf meinen Besen weiter .

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BeitragVerfasst am: 15.03.2010 21:51    Titel: Re:


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Dudek
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 505



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BeitragVerfasst am: 16.03.2010 07:47    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Es hat schon alles sein Für und Wieder. Natürlich kannst du deine Lieblinge das ganze Jahr über füttern, doch du wirst auch nichts dagegen haben, wenn sie sich zur Zeit der Insekten von diesen ernähren, oder? Auch habe ich etwas gegen diese übertriebene "Tierliebe", wie zum Beispiel die Feuerwehr rufen, sollte ein Schwan eingfroren sein oder ähnlichem. Anders sieht es aus bei Arten die direkt vom Aussterben bedroht sind um sie vielleicht doch noch zu erhalten, nur der springende Punkt dabei ist die Zerstörung der Biotope, denn bei vielen Arten reicht die "Trittsteintheorie " nicht, in der man suggeriert, die Arten können von Reservat zu Reservat ziehen, in denen sie überleben können. Aber das ganze Jahr über futtern kannst du bedenkenlos, nur denke auch daran, dass du gerade in den warmen Sommermonaten, peinlichst auf Sauberkeit  an der Futterstelle achten musst, sonnst erreichst du das ganze Gegenteil. Wie gesagt , es hat alles sein Für und Wieder.

LG Dudek

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BeitragVerfasst am: 16.03.2010 21:48    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Wenn man einige seiner verblühten Blumen/Pflanzen nicht direkt nach der Blüte abschneidet, können die Sämlinge reifen und dienen im Winter vielen Vögeln als Nahrung. Spontan denke ich an die Prachtscharte, den Blutweiderich oder auch die Kratzdistel, sie werden gerne z.B. von Stieglitzen nach Samen abgesucht. Ein natürlicher Fütterungsbeitrag. Auch solche verdorrten Stauden/Stiele haben im Herbst und Winter ihren Reiz.

LG Lurchi

Prachtscharte


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Dudek
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 505



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BeitragVerfasst am: 18.03.2010 08:14    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Lurchi, du hast wie immer recht. Gerade die Wildkräutersamen sind für viele Kleinvögel überlebendswichtig, doch wo sind sie, die stillgelegten Ackerflächen, die nicht neu sind oder eine Erfindung unserer Zeit, denn schon vor jahrhunderten wurde von der bauernschaft die Drei- oder Vierfelderwirtschaft praktiziert. Und darunter war das sogenannte Brachland, die primär der Fruchtbarkeit des Bodens zu gute kam.

LG Dudek

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Manu-Risnaes
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Anmeldungsdatum: 26.08.2009
Beiträge: 1353


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BeitragVerfasst am: 18.03.2010 19:00    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Hej

sicher aber welcher Deutsche Top-Gärtner .Lässt denn die Stiele stehen?

Ich ja sicher .Aber  nicht nur ich oder ihr macht das es wäre besser andere Gärtner würden

das auch machen.

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LG
Manu

Ich bin ein Engel und wenn man mir die Flügel bricht ,fliege ich auf meinen Besen weiter .

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BeitragVerfasst am: 21.03.2010 18:11    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Mein Fazit, am Futterhaus waren in diesem Winter
erstaunlich viele verschiedene Vogelarten anzutreffen, z.B.
Stieglitze, Erlenzeisige, Bergfinken, Grünfinken, Blau-/Kohlmeisen,
Buchfinken, wenige Rotkehlchen, Mistel-/Wachholderdrossel
und Ende Januar öfters ein kleiner Schwarm von Rotdrosseln,
die Amseln nicht zu vergessen.
Seit einigen Tagen zeigt sich eine Heckenbraunelle
an den verbliebenen Futterresten am Boden.

LG Lurchi

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Dudek
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Beiträge: 505



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BeitragVerfasst am: 21.03.2010 19:22    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Das könnte mit dem maritimen Klima zu tun haben. Wir haben jetzt  sogar einen Rückgang der wenigen Arten und werden am nächsten Wochenende das letzte mal füttern. Heckenbraunelle war z.B. nichts, ausser eine verhungerte Tote.

LG Dudek

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BeitragVerfasst am: 21.03.2010 19:22    Titel: Re:


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